Das Münchener Verkehrsmuseum oder auch Verkehrszentrum genannt befindet sich im Am Bavariapark 5, direkt gegenüber des Wies’n Geländes.
Geöffnet ist das Museum täglich von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr und mit seinen sehr günstigen Eintrittspreisen allein schon einen Besuch wert.
Der Eintrittspreis
- für Kinder unter 6 Jahren ist frei
- Auszubildende, Schüler und Studenten zahlen 3 Euro
- Erwachsene 6 Euro und und ermäßigt 4 Euro
- Familienkarten für 12 Euro
- Kombitickets für 16 Euro
Da das Museum so zentral am Oktober-Wies’n Gelände liegt, ist es zudem sehr gut mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen.
Ich habe mir für meinen Besuch einen Sonntag ausgesucht und bin sehr umweltfreundlich mit dem Rad zum Verkehrszentrum gefahren.
Das Museum ist in 3 Hallen untergebracht und hat zudem im laufenden Jahr immer verschiedene Sonderausstellungen für seine Besucher.
Zur Zeit ist eine Ausstellung der Transsibirischen Eisenbahn noch bis zum 10. Januar 2016 zu sehen.
Des Weiteren ist noch bis zum 18. Oktober 2015 die Ausstellung 60 Jahre Goggomobil zu besichtigen.
Die Goggomobil Ausstellung war mein eigentlicher Anlass jetzt das Museum zu besuchen. Das erste Auto in dem ich auf den Straßenverkehr losgelassen wurde, war eine rote Goggomobil Limousine.
In der ersten Halle
befindet sich auch die Goggomobil-Ausstellung die mich so sehr interessierte. Hier konnte ich mir wieder einmal anschauen mit wie wenig Komfort diese Auto ausgestattet waren. Mit seinen 250 Kubik und 13,6 PS kam ein Goggomobil auf eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 68 km/h. Bergab auch schon einmal mehr. Des Weiteren sind auch noch viele andere Fahrzeuge von Glas zu bewundern. Glas baute auch Kleintransporter für die Deutsche Bundespost.
Weiterhin befindet sich in Halle 1 alles über den öffentlichen Nahverkehr. Die Straßenbahnen mit ihren Holzsitzen, die Linienbusse sowie die verschiedensten Autos. Vom Kleinlaster wie einem Tempo 3 Rad über eine Isetta, ein VW Käfer, ein Renault R4 bis hin zu den modernen Elektroautos. Gerade diese alten Fahrzeuge des täglichen Verkehrs wecken Erinnerungen in mir. Daran merkt man, dass man sich mittlerweile im „gehobenen Mittelalter“ befindet.
In der zweiten Halle
sind im oberen Bereich Kinderfahrzeuge wie zum Beispiel Rollschuhe, Tretroller, Schlittschuhe, Skier und vieles anderes mehr untergebracht.
Des Weiteren befindet sich in der Halle eine große Anzahl an Kutschen, die uns zeigen unter welchen Vorraussetzungen unsere Vorfahren gereist sind.
Zudem ist ein Bereich der Eisenbahn gewidmet. Vom Postwagen bis hin zum 1. Klasse Abteil kann dort besichtigt werden.
Einen großen Bereich nehmen auch die vielen 2 rädigen beziehungsweise 3 rädigen Motorräder ein. Es ist erstaunlich, dass das Motorrad schon sein 100 jähriges gefeiert hat.
In der dritten Halle
findet man eine große Anzahl an Fahrrädern. Faszinierend für mich sind immer wieder die Hochräder. Wenn man bedenkt, dass das große Rad manchmal einen Durchmesser von 1,40 Meter hatte, war es schon eine recht gefährliche Angelegenheit damit zu fahren. Teilweise verfügten diese Räder nicht einmal über eine Bremse. Das sagt eigentlich schon alles.
Weiterhin ist in Halle eine 3 eine große Modelleisenbahn aufgebaut. Sehenswert für jung und alt.
Mein Fazit ist,
dieses Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wie sich das gesamte Reise- und Transportwesen im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Vor allem, wenn man bedankt, dass das Rad als solches schon Jahre vor Christus erfunden wurde.




